Pionier in der Region

Der Einstieg in die E-Mobilität – eine wenig erbauliche Ausgangssituation

Juli 2013

Die geographischen und topologischen Gegebenheiten des Ennstales mit seinen vielen Bergen, Höhen- und Passstraßen (z.B. Sölkpass, Kleinsölk, Stoderstraße) sowie den Seitentälern würden eher wenig dafür sprechen, dass sich ein Unternehmen großteils auf eigene Kosten in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Steiermark Nord der E-Mobilität verschreibt und diese mit entsprechendem Einsatz vorantreibt. Ebenso waren anfangs die strengen, schneereichen Winter des Ennstales Wasser auf den Mühlen der Zweifler, deren es mehr als genug gab. Ein E-Auto bei minus 15 Grad im Sölktal? Ein E-Auto auf der steilen Stoderstraße? Keine Tankstelleninfrastruktur? E-Autos sogar im eigenen Fuhrpark als Montage-Auto? Zum Scheitern verurteilt?

 

Aus 1 mach 15 (E-Autos)

Ebenso, wie man der Photovoltaik-Technologie positiv gegenüberstand und aktiv mit viel Überzeugungsarbeit in die Bevölkerung hinaustrug, setzte man trotz eher widriger Ausgangsbedingungen jetzt im Bereich „E-Mobilität“ an.

Zu Beginn stand die Anschaffung des sogenannten „Gröbminger E-Flitzers“ durch die Energieagentur Steiermark Nord Anfang 2014. Das E-Werk Gröbming übernahm dabei - wiederum in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Steiermark Nord - die Administration, Wartung, Zurverfügungstellung prominenter Parkflächen, Anschaffung der E-Tankstellen, Strom, Reinigung, Verleih, Infostelle, Beratung etc.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurde das sehr ambitionierte Ziel ausgegeben, dass es schön wäre, wenn innerhalb eines Jahres 10 Autos in Gröbming „herumstromen“ würden. Die Anschaffung sollte dabei aber soweit wie möglich von Privatpersonen/Unternehmen ausgehen und weniger von großen Stromkonzernen oder Kommunen. Für den „Erfolgs-Fall“ wurde vom E-Werk Gröbming die sofortige Errichtung einer zweiten ÖKO-Strom-Tankstelle versprochen. Dass dieses Versprechen bereits ein paar Monate später eingelöst werden konnte, zeigt den Erfolg und vor allem die Akzeptanz dieser Technologie in der Bevölkerung - auch am Land.

Die Infrastruktur (Ladestation) war bald vorhanden und stellt für ein E-Werk ja keine besondere Herausforderung dar, aber es fehlte in der Bevölkerung hint´ und vorn´ an Information. „Was hilft das beste Produkt, wenn keiner davon erfährt?“, dozierte einst schon Henry Ford.

So kam die Idee, den sogenannten „Tag der lautlosen Freiheit“ ins Leben zu rufen.

Im Rahmen dieser im Jahr 2016 bereits zum dritten mal mit großem Erfolg durchgeführten Veranstaltung können interessierte Kunden des E-Werkes Gröbming einen Tag lang

  • alles rund um E-Mobilität vor Ort testen und
  • Profis stehen für Fragen zur Verfügung.
  • Sämtliche ausgestellte Fahrzeuge können natürlich Probe gefahren werden.
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E-Werk Gröbming

E-Werk Gröbming, Hauptstraße 434, A-8962 Gröbming
Telefon: +43 3685 22 343-0 | Fax: +43 3685 22 343-25 | ffcwrk-grbmngt

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