Unser Stromnetz

Das Stromnetz des E-Werkes Gröbming erstreckt sich im Osten von Niederöblarn bis in den Westen nach Haus im Ennstal. Über 600 Kilometer Leitungen (30 kV, 10 kV und 0,4 kV Hauszuleitungen) sind notwendig, um die rund 6.700 Verbrauchsanlagen zu versorgen.

Durch die extreme Topologie z.B. der Sölktäler richten Unwetter-Ereignisse  in unseren Breitengraden oft größeren Schaden an, als nur ein paar Kilometer weiter entfernt. Dennoch beträgt die Versorgungssicherheit mittlerweile 99,98 %. Diesen extrem hohen Wert gilt es zu halten, eine echte Herausforderung. Lediglich zu 0,02 % kommt es somit zu Abschaltungen. Geplante Abschaltungen (z.B. Revisionsarbeiten) werden von uns so festgelegt, dass sie entweder in der Nacht passieren und unsere Kunden gar nichts merken oder werden sonst zu Tageszeiten angesetzt, an denen die Landwirtschaft, Betriebe etc. möglichst wenig beeinträchtigt werden.

Trafostationen, Maste, Aggregate

Extremeinsatz im Winter 
Extremeinsatz im Winter
Bestens ausgestatteter eigener Fuhrpark 
Bestens ausgestatteter eigener Fuhrpark
Wartungsarbeiten Stromnetz E-Werk Gröbming 
Wartungsarbeiten Stromnetz E-Werk Gröbming
 
Arbeiten in unwegsamen Gelände stehen an der Tagesordnung 
Arbeiten in unwegsamen Gelände stehen an der Tagesordnung
 
Arbeit bei Kälte, damit es bei Ihnen warm ist 
Arbeit bei Kälte, damit es bei Ihnen warm ist
entsprechende Kabelquerschnitte sorgen für eine sichere Übertragung 
entsprechende Kabelquerschnitte sorgen für eine sichere Übertragung
 
… damit die Energie dort hinkommt, wo sie hin soll 
… damit die Energie dort hinkommt, wo sie hin soll

143 Trafostationen sind notwendig, um die Energie in ausreichender Menge dorthin zubringen, wo sie gebraucht wird. 1.800 Maste gilt es zu warten und entsprechend jährlich zu tauschen. Der Masttausch erfolgt in Absprache mit den Liegenschaftseigentümern vorwiegend im Herbst oder im Frühjahr.

Des Weiteren verfügt das E-Werk Gröbming über etliche Stromaggregate, um im Notfall Teile des Netzes aufrecht erhalten zu können. Unter anderem wurde 2014 ein 400 kW starkes Aggregat angeschafft, mit dem auf einmal ganze Ortsteile versorgt werden können.

Der Vorteil für E-Werkskunden?
Man muss nicht warten, bis aus Graz oder Salzburg ein Großaggregat herangekarrt wird, beim E-Werk Gröbming steht eines auf "Standby". Der Transport erfolgt mittels LKW Anhänger. Ein weiteres 100 kW Aggregat ist ebenfalls im Maschinenpark sowie weitere kleinere Aggregate.

Grafik: Stromnetz E-Werk Gröbming | Rote Linien = Stromnetz (Mittelspannung 30 kV) E-Werk Gröbming 
Grafik: Stromnetz E-Werk Gröbming | Rote Linien = Stromnetz (Mittelspannung 30 kV) E-Werk Gröbming

Kabel statt Maste

Ein spannendes Thema ist die Verkabelung.
Jährlich werden rund 15.000 Meter an Stromleitungen erneuert, viele davon unterirdisch verkabelt. Dies spiegelt sich auch positiv in unserer Versorgungssicherheit wider (99,98%). Ein Erdkabel ist viel weniger anfällig als eine Stromleitung, die z.B. durch den Wald führt. Daher werden große Anstrengungen unternommen, den Kabelanteil zu erhöhen. Jährlich werden im E-Werk Gröbming über € 1.000.000 allein ins Netz investiert. Gewisse Strecken können technisch leider nicht verkabelt werden (Stoderzinken etc), hier bleibt nur die Möglichkeit einer Freileitung.

Wie funktioniert eine Verkabelung?

Sehen Sie dazu einen Kurzfilm, erstellt während des Bauloses „Verkabelung Assach“. Zum Einsatz kommt dabei ein sogenannter Kabelpflug, der im Schritttempo arbeitet.
Sämtliche neue Verkabelungsprojekte werden automatisch mit einer Leerverrohrung für Glasfaserkabel versehen. Bei Bedarf - und dieser kündigt sich jetzt bereits an - können einzelne Datenleitungen „eingejettet“ werden. Künftig werden über unsere Leitungen also nicht nur Strom fließen sondern wohl auch Daten. Das entsprechende Know How ist bereits im Hause, die Arbeiten dazu laufen bereits.

 
 

Wie setzen sich die Preise für das Stromnetz (Netzentgelte) zusammen?

Ihre Stromrechnung weist im Großen und Ganzen 3 Positionen aus:
die reinen Energiekosten, die Netzentgelte sowie die Steuern.
Sehen Sie in diesem Video, wie sich die Netzentgelte zusammensetzen.
Als Unternehmen haben wir auf die Höhe der Netzentgelte keinen Einfluss, diese werden durch die E-Control geregelt.

 
 

Team Stromnetz und Kraftwerksabteilung

Damit der Strom in ausreichender Menge produziert wird und dort hinfließt, wo er gebraucht wird, bedarf es u.a. 40 km unterirdischer Druckrohrleitungen, 1.800 Maste, 143 Trafostationen und ein 600 Kilometer langes Leitungsnetz in 12 Ortschaften des Ennstales. Die Jungs vom „Netztrupp“ sind 24 Stunden für Sie im Einsatz:

Romed Schwab Obermonteur 
Romed Schwab
Obermonteur
Michael Heinzl Obermonteur 
Michael Heinzl
Obermonteur
Stecher Andreas Obermonteur 
Stecher Andreas
Obermonteur
 
Christian Bleiweiß Obermonteur 
Christian Bleiweiß
Obermonteur
Johann Zörweg Obermonteur 
Johann Zörweg
Obermonteur
Herbert Schrempf  Obermonteur  Heinz Schwarz 
Herbert Schrempf
Obermonteur
Heinz Schwarz
Stephan Schwarz Obermonteur 
Stephan Schwarz
Obermonteur
 
Christoph Weichbold Obermonteur 
Christoph Weichbold
Obermonteur
Thomas Knauß Pension 2016 
Thomas Knauß
Pension 2016
Helmut Walcher Kraftwerks-Service Obermonteur 
Helmut Walcher
Kraftwerks-Service
Obermonteur
Peter Planitzer Facharbeiter 
Peter Planitzer
Facharbeiter
 
Albin Ebenschweiger Netzbetrieb 
Albin Ebenschweiger
Netzbetrieb
Gerhard Seebacher Technischer Betriebsleiter 
Gerhard Seebacher
Technischer Betriebsleiter
 
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E-Werk Gröbming

E-Werk Gröbming, Hauptstraße 434, A-8962 Gröbming
Telefon: +43 3685 22 343-0 | Fax: +43 3685 22 343-25 | ffcwrk-grbmngt

Notfall

Sie haben eine Störung an Ihrer Stromversorgung zu melden?
Unsere 24 Stundenhotline erreichen Sie unter: 03685 22 343-20

Kontakt

Postadresse:
Hauptstraße 434, A-8962 Gröbming
Online:
Kontaktdaten und Anfrageformular

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Telefon: +43 3685 22 343-0 | Fax: +43 3685 22 343-25 | ffcwrk-grbmngt

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